Barock : Semiotik des Theaters. Eine Einführung: Semiotik des Theaters: Semiotik des Theaters 2. Vom künstlichen zum natürlichen Zeichen: Theater des ... Theater des Barock und der Aufklärung: Bd 2

Semiotik des Theaters. Eine Einführung: Semiotik des Theaters: Semiotik des Theaters 2. Vom künstlichen zum natürlichen Zeichen: Theater des ... Theater des Barock und der Aufklärung: Bd 2

EUR 14,90


Unlesbar? Unfehlbar! - Es mag ja sein, dass der eine oder andere Student der Theaterwissenschaft sich sein Studium weitaus einfacher gedacht hat, als es tatsächlich ist. Und dementsprechend wird ihm oder ihr auch dieses Stadartwerk zur Aufführungsanalyse auch beschwerlich fallen. Aber ich möchte allen Studienanfängern mitteilen: von Berlin bis München - lest bitte dieses Buch und lernt, mit semiotischen Ausdrücken umzugehen, um so Bedeutungserzeugungen im Theater beschreiben zu können. Alles andere ist beliebig, subjektiv, zuweilen verfälschend. Diese Methode semiotischer Aufführungsanalyse ist handgreiflich, nachvollziehbar, lesbar und praktisch. Es kostet nur ein bisschen mehr Zeit und etwas mehr Konzentration als es in Laber-und-Meinungsaustauschseminaren üblich ist. Keine Abschlussarbeit ohne dieses Vokabular, keine Analyse ohne diese Basiswissen zur Beschreibung von Wahrnehmung. Zur Ergänzung sei der dritte Band auf jeden Fall empfohlen, da er eine anschauliche Aufführungsanalyse - also die Theorie in der Praxis - enthält. Lieber angehenden TheaterwissenschaftlerInnen - bitte lest dieses Buch.

Ein guter Einstieg - Dieses Buch leistet, was es verspricht. Es entwickelt eine geschlossene, systematische und absolut anwendbare Zeichentheorie des Theaters. Die dabei geschaffene theoretische Komplexitet erfordert einen differenzierten, wissenschaftlichen Sprachgebrauch, der allerdings das Verständnis eines interessierten Lesers durchaus nicht überstrapaziert.

Unlesbar - Der endgültige Sieg der (Theater)-Wissenschaft über jegliches Sprachgefühl, ganz zu schweigen von der Verständlichkeit. Bis auf ganz wenige Passagen ist das Buch einfach nicht zu lesen. Das gilt für alle drei Bände, da sie vom Sprachstil identisch sind. Umso bedauerlicher, da in den Bänden versucht wird, ein System zum Umgang mit Theater und Theatralität aus einem Guß zu schaffen. Ein Glück nur, dass Prof. Erika Fischer-Lichte im universitären Alltag öfter auch mal auf elaborierten Code verzichten kann.




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